Musique Espagnole

Alaska

Punk, New Wave, Synth-Pop · 1979 – heute

Alaska
Wikimedia Commons

Wer ist Alaska?

Olvido Gara Jova, künstlerisch bekannt als Alaska (Mexiko-Stadt, 13. Juni 1963), ist Sängerin und Moderatorin und eine der erkennbarsten Figuren der Movida madrileña. Zwischen Mexiko und Spanien aufgewachsen, ließ sie sich als Teenager in Madrid nieder und wurde bald zu einer festen Präsenz der aufkeimenden Musik- und Gegenkulturszene der späten 70er Jahre.

Ihre Karriere entfaltete sich durch mehrere aufeinanderfolgende Formationen, jede verbunden mit einem anderen Moment der spanischen Musik, was sie zu einem roten Faden fast eines halben Jahrhunderts spanischsprachigen Pop und Rocks macht.

Werdegang

Sie begann als Sängerin von Kaka de Luxe, einer der ersten Punkgruppen Madrids, und leitete kurz danach Alaska y los Pegamoides, mit denen sie Anfang der 80er ihre ersten großen Erfolge hatte. Mitte des Jahrzehnts gründete sie Dinarama, mit denen sie ihre populärste Phase erreichte, indem sie Synth-Pop mit unbeschwerten, kommerziell sehr erfolgreichen Texten verschmolz.

Bereits in den 90ern gründete sie zusammen mit Nacho Canut Fangoria, ein Projekt, mit dem sie bis heute aktiv geblieben ist und sich hin zu anspruchsvolleren elektronischen Klängen entwickelt hat. Parallel dazu hat sie eine umfangreiche Fernsehkarriere als Moderatorin und Medienfigur entwickelt.

Wichtigste Diskografie

Zu ihren am meisten erinnerten Liedern zählen „Bailando” und „¿A quién le importa?”, letzteres zu einer Generationenhymne und zu einer Referenz der spanischsprachigen LGBT-Bewegung geworden. Mit Fangoria stechen Songs wie „Absolutamente” und „El final del cuento” hervor.

Vermächtnis

Alaska gilt als eine der großen Ikonen der Movida madrileña und als künstlerische Überlebenskünstlerin, die sich in verschiedenen Jahrzehnten neu erfinden konnte, ohne ihre Identität zu verlieren. Ihr Einfluss ist sowohl in der spanischen Popmusik als auch in der Populär- und Medienkultur des Landes spürbar.