Musique Espagnole

Tänzer

Aida Gómez

1967 – heute

Wer ist Aida Gómez?

Aida Gómez Aguado wurde 1967 in Madrid geboren. Sie begann mit sieben Jahren mit dem spanischen Tanz und mit elf Jahren mit dem klassischen Tanz und schloss mit zwölf Jahren, mit Auszeichnung, ihr Studium am Konservatorium von Madrid ab, wo sie unter anderem von Lehrern wie Juana Taft, Maestro Ontín, Pilar de Oro, Aurora Pons, Merche Esmeralda, La Tati und Manolete ausgebildet wurde.

Werdegang

1981 trat sie als Solistin in das Ballet Nacional de España ein, wo sie Stücke wie „Sonatas del Padre Soler” und „Puerta de Tierra” tanzte, und 1985 wurde sie zur Primaballerina ernannt, eine Rolle, in der sie Titel wie „Los Tarantos”, „Soleá” oder „El Sombrero de Tres Picos” interpretierte. 1988 brachte sie im Liceu von Barcelona ihr Solo „Zarabanda” zur Uraufführung, und 1990 nahm sie an der Hommage zum hundertsten Geburtstag von Antonia Mercé „La Argentina” teil und trat während einer Tournee durch die Sowjetunion im Kirow-Theater auf. 1996 schloss sie sich als Gastkünstlerin der Compagnie von Joaquín Cortés an, mit der sie in der Royal Albert Hall in London, der Radio City Music Hall in New York und den Universal Studios in Los Angeles auftrat. 1997 wirkte sie bei der Wiedereröffnung des Teatro Real de Madrid mit und gründete ihre eigene Compagnie, mit der sie „Solos en Compañía” uraufführte. Zwischen 1998 und 2001 war sie künstlerische Leiterin des Ballet Nacional de España, die jüngste, die dieses Amt in der Geschichte der Institution je innehatte.

Stil

Spezialisiert auf spanischen Tanz mit Flamenco-Grundlage, zeichnet sich ihre Arbeit dadurch aus, Stücke mit starkem dramatischem Gehalt zu schaffen, in denen sie zeitgenössische und klassische Musik verbindet. Sie schuf eigene Choreografien wie „Mensaje”, mit Musik von Vicente Amigo, und „Silencio Rasgado”, mit Musik von Jorge Pardo, und zeichnete für eine denkwürdige Version von „Carmen” verantwortlich, mit Musik von José Antonio Rodríguez und Regie von Emilio Sagi, die international durch China, New York, Los Angeles, Chicago und das Sadler’s Wells in London tourte.

Vermächtnis

1998 gewann sie den Premio Max als beste Tänzerin, im Jahr 2000 erhielt sie die Silbermedaille des Instituto de Cultura des Teatro de Bellas Artes in Mexiko, und 2004 den Premio Nacional de Danza — Auszeichnungen, die eine Karriere krönen, die sich über Bühnen in Europa, Asien und Amerika erstreckte.