Concha Calero
Wer ist Concha Calero?
Concepción Calero Cantero wurde 1952 im Córdobaer Viertel Santa Marina geboren. Sie begann bei der Sección Femenina und durchlief danach verschiedene Flamenco-Ballette, darunter das des Choreografen Juan Morilla, mit dem sie durch mehrere europäische Länder tourte, bevor sie im Tablao El Zoco als Solistin debütierte, wo sie den Gitarristen Rafael Rodríguez, „Merengue de Córdoba”, kennenlernte.
Werdegang
Sie heirateten 1971 und debütierten als künstlerisches Paar in Hawaii. 1975 wurden sie vom Ballet Nacional de España engagiert, mit dem sie Frankreich, Belgien, Holland, England, Nordafrika und Brasilien bereisten und mit Cante-Größen wie Fosforito, El Lebrijano, Juanito Valderrama und Dolores Abril auf der Bühne standen. Sie trat außerdem bei bedeutenden Festivals wie der Cata de Montilla, der Bienal de Sevilla sowie bei Begegnungen in Puente Genil, Granada, Málaga, Cádiz, Jaén und ihrer Heimatstadt Córdoba auf.
Mit der Zeit gründete sie ihre eigene Akademie, die über 25 Jahre lang aktiv war und durch die heute international anerkannte Gitarristen wie Vicente Amigo, José Antonio Rodríguez und Paco Serrano gingen. Ihre beiden Töchter, Coco und Desireé, blieben ebenfalls in der Welt des Flamenco-Tanzes.
Auszeichnungen
Sie gewann 1983 den ersten Tanzpreis „La Argentinita” beim Concurso Nacional de Arte Flamenco von Córdoba und erhielt 1985 und 1988 den Premio Master a la Popularidad sowie mehrere erste Preise bei den Fernsehwettbewerben „Gente Joven” und „Nueva Gente” von TVE zwischen 1981 und 1989 und bei „Mañana serán estrellas” von Telecinco 1994. Sie erhielt 1989 die Fiambrera de Plata des Ateneo de Córdoba und sammelte im Laufe ihrer Karriere mehr als hundert Silberplaketten von Flamenco-Peñas.
Vermächtnis
2006 gab sie in den Jardines del Alcázar von Córdoba ein Abschiedskonzert, um sich fortan der Lehrtätigkeit zu widmen, und im Januar 2007 wurde ihr gemeinsam mit Merengue de Córdoba in der Diputación de Córdoba eine Hommage erwiesen, in Anerkennung einer Laufbahn, die die Kritik als „ungestümen, leidenschaftlichen Flamenco” mit sehr ausgeprägter Persönlichkeit beschrieb.