Vicente Fernández
Wer ist Vicente Fernández?
Vicente Fernández Carrasco wurde 1974 in Linares, Jaén, geboren. Als Payo-Bailaor wurde er schon in jungen Jahren von Meistern wie Antonio Mondéjar und Manolo Marín ausgebildet, ein technisches Fundament, das den traditionellen Charakter seines Tanzes prägen sollte. Er debütierte 1993 professionell und begann damit eine Laufbahn, die ihn dazu führen sollte, mit einigen der renommiertesten spanischen Tanzkompanien seiner Generation zu arbeiten.
Werdegang
Seine erste große Erfahrung machte er beim Ballet Teatro de Rafael Aguilar, mit dem er Bühnen in Spanien, Frankreich, Holland, Belgien, Österreich, der Schweiz, Deutschland, dem Libanon und der Türkei bereiste. 1997, bereits als Ersten Tänzer, schuf er Choreografien für “Yerma” und schloss sich dem Ballett der japanischen Choreografin Yoko Komatsubara an. Ein Jahr später arbeitete er mit der Kompanie von María Carrasco und mit dem Ballett von Angelita Romero zusammen, und 1999 übernahm er die künstlerische Leitung, die Position des Ersten Bailaor und die Choreografie-Aufgabe des Ballet Esencias Andaluzas in Taiwan.
In den 2000er Jahren wirkte er in Inszenierungen wie “Soniqueteando” und “Gipsy Fire” mit, letzteres auf Tournee in Ungarn, arbeitete mit dem Orchester Opera Pasión in Frankreich zusammen und tanzte an der Seite von Rafael de Córdoba. Er ist in Madrider Tablaos wie Casa Patas und Sala Cardamomo sowie bei Festivals in Zamora, Quesada und seinem Heimatort Linares aufgetreten, wo er 2009 seine eigene, auf DVD festgehaltene Show “A Canela y Clavo” präsentierte, nachdem er zuvor auch “De Granada a Jerez” uraufgeführt hatte.
Stil
Sein Tanz, von traditioneller Wurzel und ausgeprägter Orthodoxie, zeichnet sich durch die Kunst und den Compás aus, die er von seinen ersten Lehrmeistern geerbt hat, Eigenschaften, die er über eine Laufbahn hinweg bewahrt hat, die sich sowohl in spanischen Tanzkompanien als auch in Tablaos und Flamenco-Festivals entfaltet hat.