Musique Espagnole

Bebe

Pop, Rock · 2004 – heute

Bebe
Wikimedia Commons

Wer ist Bebe?

María Nieves Rebolledo Vila, künstlerisch bekannt als Bebe, wurde am 9. Mai 1978 in Valencia geboren, lebte dort jedoch nur etwa ein Jahr, bevor ihre Familie nach Extremadura zog, wo sie zwischen San Vicente de Alcántara (Badajoz), Zafra und Montijo aufwuchs. Ihre Eltern waren Mitglieder der Folkgruppe Suberina, und diese Nähe zur Musik seit der Kindheit prägte ihre Berufung: Ab 1995 sang sie im Chor der Gruppe Vanagloria.

1996, nach Abschluss ihrer Vorabiturstufe in Badajoz, zog sie nach Madrid, um Schauspiel zu studieren. Kurz darauf begann sie in der Hauptstadt aufzutreten und gewann 2001 einen Schreibwettbewerb in Extremadura.

Werdegang

Ende 2003 erhielt sie das Angebot, ein Album zu veröffentlichen, und im März 2004 erschien „Pafuera Telarañas”, produziert von Carlos Jean. Aus dem Album gingen Lieder wie „Ella”, „Siempre me quedará” und vor allem „Malo” hervor, das im Sommer 2006 in Italien zu einem großen Erfolg wurde. Die Platte enthielt außerdem den Titel „Que nadie me levante la voz”, den Bebe für die Telecinco-Serie „Aída” interpretierte. Ihre stets in der weiblichen Ich-Form geschriebenen Texte machten sie zu einer der persönlichsten Stimmen des spanischen Pop dieser Zeit.

Am 27. Juni 2006 kündigte sie einen vorübergehenden Rückzug aus der Musik an, um sich auf ihre Schauspielkarriere zu konzentrieren, die mit Filmen wie „La educación de las hadas” von José Luis Cuerda und „Caótica Ana” von Julio Médem begonnen hatte. In diesen Jahren arbeitete sie mit Künstlern wie Tontxu, Chambao, Luis Pastor und Albert Pla zusammen. Im Juni 2009 kehrte sie mit dem Album „Y…” zur Musik zurück, aus dem die Singles „La bicha”, „Me fui”, „Pa mi casa” und „Busco me” ausgekoppelt wurden.

Privatleben

Bei der Verleihung der Latin Grammy Awards 2009 bestätigte sie, dass sie ihr erstes Kind erwartete, und am 31. März 2010 brachte sie ihre Tochter Candela zur Welt.