Niño Elías
Wer ist Niño Elías?
Elías Chinoa Alcubillas, Niño Elías, wurde 1966 in Alcalá de Guadaíra (Sevilla) geboren. Als Payo mit flamenco-Berufung nahm er schon jung an Festivals und Wettbewerben teil, bei denen er mehrere Preise gewann, und wurde mit der Zeit zum ständigen Begleiter von cantaores wie Miguel Vargas, Naranjito de Triana, Chano Lobato, Calixto Sánchez oder Tina Pavón sowie von bailaores wie Curro Vélez.
Werdegang
Neben dem Spielen unterrichtet er Flamenco-Gitarre und Begleitung in peñas und an verschiedenen Universitätseinrichtungen. 1996 schlug er innerhalb seiner Karriere einen eigenständigen Weg ein: Er begann eine Zusammenarbeit mit dem Dichter Lauro Gandul Verdún, bei der er rezitierte Poesie mit Flamenco-Gitarre verband, ein Experiment, das ihn zwischen 2002 und 2003 zur Teilnahme an den Encuentros de Poetas im Umfeld von Doñana führte, angestoßen von José Manuel Caballero Bonald und Luis García Montero, sowie zu Auftritten bei Hommagen an Federico García Lorca, Rafael Alberti oder Miguel Hernández.
Stil und Diskografie
Formalen Wettbewerben fernstehend, hat Niño Elías seine Karriere lieber um die Begleitung des cante, die Lehrtätigkeit und jene besondere Verschmelzung mit dem poetischen Wort herum aufgebaut, statt um Plattenaufnahmen oder Wettbewerbe.
Vermächtnis
Er wird als ein Berufsmusiker beschrieben, der die Anerkennung des Publikums für die bestmögliche Auszeichnung hält, eine Philosophie, die einen großen Teil seiner Laufbahn geleitet hat und ihn innerhalb der Szene der Flamenco-Gitarristen aus Sevilla auszeichnet.