Musique Espagnole

La Húngara

Pop-Flamenco, Flamenco · 2001 – heute

La Húngara
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Wer ist La Húngara?

Sonia Priego, künstlerisch bekannt als La Húngara, wurde 1978 in Écija (Sevilla) geboren. Bevor sie sich der Musik widmete, betrieb sie in ihrer Heimatstadt eine eigene Flamenco-Tanzschule. Ihr Künstlername entstand fast zufällig: Auf der Suche nach einem einprägsamen Spitznamen hörte Produzent Francisco Carmona, wie eine ihrer Schülerinnen sie „die Ungarin“ nannte, und beide beschlossen, den Namen zu behalten.

Werdegang

Nachdem sie mehrere Demos an verschiedene Plattenfirmen geschickt hatte, setzte das Label JJ Records auf sie und veröffentlichte im November 2001 ihr Debütalbum „A Camarón“ mit Titeln wie „Yo soy canastera“ und „Me duele el corazón“. In den folgenden Jahren festigte sie ihren Stil mit „Es un bandolero“ (2003) und „Corazón flamenco“ (2004), bevor „Amándote“ (2005) sie landesweit etablierte – mit über achtzig Auftritten in einem Jahr und Platz zwei in der Radiolé-Liste. 2006 erhielt sie mit „Dibujando esperanzas“ eine Goldene Schallplatte, das Album enthielt auch ihr erstes Musikvideo, „Vete de mi vera“.

Bereits bei Sony Music unter Vertrag, nahm sie „Mi sueño“ (2009) mit der Single „Loca“ sowie „Guerrera“ (2010) auf. Außerdem komponierte sie „Yo soy español“, eine Hommage an die spanische Fußballnationalmannschaft nach dem WM-Titel 2010 in Südafrika. 2011 veröffentlichte sie mit „Vivo cantando“ ihr erstes Coveralbum.

Wichtige Diskografie

Zu ihrer Diskografie zählen außerdem „Ahora me toca a mí“ (2007) mit Songs wie „Me mata“ und „Embustero“ sowie „Morir en tu veneno“ (2008), auf dem sie unter anderem mit Camela, Los Rebujitos und ihrer eigenen Tochter Laura zusammenarbeitete. Ihr Weihnachtsrepertoire umfasst das Album „My Best Christmas“ mit traditionellen Weihnachtsliedern und Rumbas wie „Aire que respiro“.