La Oreja de Van Gogh

Gründung und Werdegang
La Oreja de Van Gogh wurde 1996 in San Sebastián gegründet, ursprünglich mit Amaia Montero als Sängerin zusammen mit Pablo Benegas, Álvaro Fuentes, Xabi San Martín und Haritz Garde. Ihr Sound, ein melodischer und in den Harmonien sehr sorgfältiger Pop, fand schnell ein sehr breites Publikum in Spanien und kurz darauf in weiten Teilen Lateinamerikas.
Die Gruppe erreichte Anfang der 2000er Jahre enorme Popularität und wurde zu einem der wichtigsten Verkaufsphänomene des spanischen Pop jener Zeit, mit Tourneen, die sie durch Europa und Amerika führten.
Wichtigste Diskografie
Alben wie „El viaje de Copperpot” (1998) und „Dile al sol” (2003) enthalten einige ihrer bekanntesten Songs, wie „Rosas”, „Cuídate” oder „Muñeca de trapo”, Lieder, die über Jahre hinweg zu massiven Erfolgen im spanischsprachigen Radio wurden.
Besetzungswechsel und Vermächtnis
2007 verließ Amaia Montero die Gruppe, um eine Solokarriere zu beginnen, und wurde durch Leire Martínez ersetzt, mit der die Band ihre Laufbahn mehr als ein Jahrzehnt lang fortsetzte und dabei einen bemerkenswerten kommerziellen Erfolg beibehielt. 2023 kehrte Amaia Montero zur Gruppe zurück, eines der von den Fans des jüngeren spanischen Pop am meisten gefeierten Wiedersehen. La Oreja de Van Gogh gilt weiterhin als eine der meistverkauften Popbands der Geschichte der spanischsprachigen Musik.