Musique Espagnole

María Barrientos

Oper · 1898 – 1924

María Barrientos
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Wer ist María Barrientos?

María Alejandra Barrientos López, eine Sopranistin, die künstlerisch als María Barrientos bekannt ist, wurde am 10. März 1883 in Barcelona geboren und starb am 8. August 1946 in Ciboure (Frankreich). Sie zählte zu den herausragendsten Koloratursopranistinnen ihrer Zeit, mit einer Stimme von fast instrumentaler Klarheit.

Sie erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung mit Klavier- und Violinstudium am Konservatorium von Barcelona und studierte Gesang bei Maestro Francisco Bonet. Ihr Debüt gab sie 1898 an einem Theater in Barcelona als Inés in „L’Africaine”, als sie erst fünfzehn Jahre alt war, und übernahm kurz darauf die Rolle der Margarethe von Valois in „Die Hugenotten”.

Werdegang

Ihr Talent brachte ihr rasch Einladungen der führenden europäischen Opernhäuser ein, wo sie mit großem Erfolg in Italien, Deutschland, England und Frankreich sang. Ihre größten Triumphe feierte sie jedoch in Südamerika, insbesondere am Teatro Colón in Buenos Aires. Ihre Karriere wurde 1907 durch ihre Heirat und die Geburt eines Sohnes vorübergehend unterbrochen, bevor sie einige Jahre später auf die Bühne zurückkehrte.

Ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York gab sie am 31. Januar 1916 in der Titelrolle von „Lucia di Lammermoor”. Dort sang sie auch weitere typische Rollen des Koloraturrepertoires, etwa Gilda, Rosina sowie Amina in „La sonnambula” und Elvira in „I puritani”, und blieb bis 1924 auf den Opernbühnen aktiv. Sie zog sich am 24. Januar jenes Jahres endgültig in Monte Carlo zurück und widmete sich danach Liederabenden mit französischem und spanischem Repertoire.

Spätere Jahre

Nach ihrem Rückzug von der Oper ließ sich María Barrientos in Buenos Aires nieder, wo sie eine Gesangsschule leitete, bevor sie später nach Paris zog. Sie starb am 8. August 1946 in Ciboure und bleibt als eine der bewundertsten Koloraturstimmen ihrer Generation in Erinnerung.