Musique Espagnole

Pastora Soler

Copla, Flamenco-Pop · 1994 – heute

Pastora Soler
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Wer ist Pastora Soler?

Pilar Sánchez Luque, künstlerisch bekannt als Pastora Soler, wurde am 28. September 1978 in Coria del Río (Sevilla) geboren. Als Jüngste von drei Geschwistern begann sie schon als Kind, mit nur fünf Jahren, an einem Stand der Feria de Sevilla Copla und Flamenco zu singen, und trat bald bei verschiedenen Kinderveranstaltungen ihrer Region auf.

Werdegang

Ihr Plattendebüt gab sie Mitte der 1990er Jahre, ihren ersten großen Erfolg feierte sie 1999 mit „Fuente de luna“, ihrem dritten Album, aus dem die Single „Dámelo ya“ ausgekoppelt wurde, ein Nummer-eins-Hit. 2001 veröffentlichte sie „Corazón congelado“ und ein Jahr später „Deseo“, produziert von Carlos Jean, das zu ihrem kommerziell erfolgreichsten Album wurde – mit über achtzigtausend verkauften Exemplaren und Platin-Status dank Songs wie „Guerra fría“ und „Herida“. 2005 wechselte sie zu Warner Music und veröffentlichte ein gleichnamiges Album mit elf neuen Liedern, darunter die Ballade „Sólo tú“, komponiert gemeinsam mit dem aus Cádiz stammenden Antonio Martínez Ares, der zu einem ihrer festen Mitarbeiter wurde.

2007 veröffentlichte sie „Toda mi verdad“, ihr erstes Album, für das sie sich traute, einen eigenen Song zu schreiben. Zwei Jahre später präsentierte sie „Bendita locura“ mit Kollaborationen von Alejandro Sanz, Manuel Carrasco und weiteren namhaften Songwritern. 2012 vertrat sie Spanien beim Eurovision Song Contest in Baku.

Wichtige Diskografie

Ihre Karriere verbindet die Copla-Tradition mit Pop-Klängen; zu ihren bekanntesten Hits zählen „Dámelo ya“, „Guerra fría“, „Herida“ und „Sólo tú“. 2011 wurde sie für einen Latin Grammy in der Kategorie Bestes Flamenco-Album nominiert.

Privatleben

Nach Jahren intensiver stimmlicher Beanspruchung litt Pastora Soler an einer Stimmbandparese, die sie zu einer vorübergehenden Pause zwang. Mit neuer Energie kehrte sie auf die Bühne zurück und bestätigte damit ihre Verbindung zu einem Publikum, das stets die Nähe und Emotionalität ihrer Live-Auftritte geschätzt hat.