Conchita Balparda
Wer ist Conchita Balparda?
Conchita Balparda war eine spanische Sopranistin, geboren 1932 in Portugalete (Bizkaia). Ihre Ausbildung begann, nachdem sie im Mai 1953 den ersten Preis beim Wettbewerb des Konservatoriums von Bizkaia in der Philharmonischen Halle von Bilbao gewonnen hatte. Kurz darauf erhielt sie auch den ersten Preis beim Gesangswettbewerb um den Preis „Ibáñez de Betolaza“ und gab im April 1955 ihr offizielles Debüt mit einem Liederabend im Salón San Vicente in Bilbao, begleitet von der Masa Coral del Ensanche.
Dank eines Stipendiums der Provinzverwaltung von Bizkaia ging sie mit 24 Jahren nach Mailand, um ihre Technik bei Mercedes Llopart zu verfeinern; zurück in Madrid setzte sie ihre Ausbildung bei Lola Rodríguez Aragón fort.
Werdegang
Von Anfang an auf die Oper ausgerichtet, sang sie 1958 „Marina“ am Teatro de la Zarzuela in Madrid im Wechsel mit Ana María Olaria und später „Luisa Fernanda“. Im Sommer 1959 trat sie mit „La Bohème“ und „Rigoletto“ am Teatro Colón in A Coruña auf, Letzteres an der Seite von Alfredo Kraus und Manuel Ausensi. 1960 debütierte sie beim ABAO-Opernfestival in Bilbao, nachdem sie bereits Verträge in Italien unterzeichnet hatte, und sang „Rigoletto“ am Coliseo Albia mit dem Bariton Cornell MacNeil.
In den folgenden Jahren trat sie in mehreren italienischen und deutschen Städten auf – unter anderem in Köln und Baden-Baden mit „Il Barbiere di Siviglia“ und „L’Elisir d’Amore“ – und kehrte nach Bilbao zurück, um dort erneut mit Alfredo Kraus in „La Traviata“ und „Rigoletto“ aufzutreten. 1963 sang sie als Mitglied der Compañía de Zarzuela de Mendoza Lasalle „Marina“ am Teatro Campos in Bilbao und im selben Sommer „Carmen“ und „La Traviata“ in ihrer Heimatstadt Portugalete. Kurz danach zwangen sie familiäre Gründe im Zusammenhang mit der angeschlagenen Gesundheit ihrer Mutter dazu, das Singen noch in jungen Jahren aufzugeben; sie nahm ihre Karriere nie wieder auf.
Wichtige Diskografie
Obwohl ihre Bühnenzeit relativ kurz war, hinterließ sie Aufnahmen vollständiger Zarzuelas wie „La picarona“, „La Generala“ und „La Marchenera“.