Lolita Flores
Wer ist Lolita Flores?
María Dolores González Flores, künstlerisch bekannt als Lolita Flores, wurde am 6. Mai 1958 in Madrid geboren. Sie wuchs im Stadtviertel Chamberí auf, als erstgeborenes Kind der Ehe von Lola Flores, „La Faraona”, und dem katalanischen Rumba-Gitarristen Antonio González, „El Pescaílla”. Sie ist die ältere Schwester der ebenfalls als Künstler tätigen Antonio Flores und Rosario Flores.
Musikalischer Werdegang
Ihren ersten großen Erfolg als Sängerin hatte sie 1975 mit „Amor, amor”. Im Laufe ihrer Karriere veröffentlichte sie bedeutende Alben wie „Amor, amor”, „Locura de amor” oder „Lola, Lolita, Dolores” und hielt damit die Tradition der Copla und des familiären Flamenco-Pop mit einem eigenen Stil lebendig.
Film, Fernsehen und Vermächtnis
Neben ihrer musikalischen Karriere hat Lolita Flores eine lange Laufbahn als Schauspielerin: Sie debütierte als Kind zusammen mit ihren Eltern in „La Gitana y el Charro” und war 1976 die Hauptdarstellerin in „Haz la loca… no la guerra”. 25 Jahre später kehrte sie mit „Rencor” (2001) zum Kino zurück, ein Film, für den sie 2002 den Goya als beste Nachwuchsdarstellerin gewann. Im Fernsehen moderierte sie Sendungen wie „Sabor a Lolas” (zusammen mit ihrer Mutter) oder „Lolita tiene un plan”. Sie ist die Mutter der Schauspielerin Elena Furiase und wurde mit Auszeichnungen wie der Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes (2017) geehrt.